Rigardu – Serbien

Das Projekt Rigardu e. V. stellt fliehenden Menschen, die in Ruinen oder im Wald übernachten, mobile Duschen zur Verfügung. Dafür werden aktuell verschiedene Spots in der Nähe von Subotica (Serbien) abgefahren. Diese Duschen sind für die Menschen meist die einzige Möglichkeit sich zu waschen und daher enorm wichtig. Rigardu verteilt auch Hygieneartikel wie Creme, Rassierer und Seife. Außerdem können die Menschen ihre T-Shirts, Unterwäsche, Socken und lange Unterhosen gegen frische austauschen und Handys aufladen. Das Projekt schreibt auch sogenannte „Border Violence Reports“. Diese zeigen auf, ob und in welchem Maße fliehende Menschen Polizeigewalt erfahren müssen. (www.Rigardu.de)

Zu den Bildern: Direkt neben dem Sprinter werden die vier Duschkabinen aufgebaut. Der Wassertank fasst 1.000 Liter und von dort aus werden Duschschläuche in die Kabinen gegeben. Dadurch, dass es häufig sehr windig ist, müssen windgeschützte Stellen gesucht bzw. Planen gespannt werden.

 

Die Fotos zeigen unter welchen menschenunwürdigen Verhältnisse Geflüchtete vor den Grenzen der Europäischen Union ausharren müssen. Mehr dazu erfahrt ihr in unserem Blogeintrag.